Friedens-Gastprofessur

 

Das zunächst auf vier Jahre angelegte Programm „Gastprofessur für Frieden und Globale Gerechtigkeit“ unterstützt den Aufbau der Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Osnabrück, die sich im Bundesland Niedersachsen als erster wissenschaftlicher Standort für diesen Forschungsbereich etablieren will.

Dadurch sollen die vielfältigen, auf das Thema „Frieden“ bezogenen Initiativen in der Friedensstadt Osnabrück („Osnabrücker Friedensgespräche“, „Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis“ u.a.) auf wissenschaftlicher Ebene an der Universität Osnabrück ergänzt werden.

Die jeweiligen Inhaber der Gastprofessur sind in Lehre und Forschung an der Universität Osnabrück tätig, nehmen an den Osnabrücker Friedensgesprächen teil und treten in der Öffentlichkeit in Stadt und Region auf. Sie richten jeweils ein internationales Symposium zu ‚ihrem Thema‘ aus, führen in Kolloquien die schon bestehenden Aktivitäten auf dem Gebiet der Friedens- und Konfliktforschung zusammen und regen neue interdisziplinäre Forschungsinitiativen an.

Unterstützt wird das Programm durch das Land Niedersachsen, die Stiftung Westfalen-Initiative, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF).

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V.l.: Prof. Dr. Arnulf von Scheliha, Prof. Dr. Dr. h.c. Eveline
Goodman-Thau und Prof. Dr. Ing. Claus Rollinger.

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V.l.: Prof. Dr. Arnulf von Scheliha, Prof. Dr. Neville Alexander
und Prof. Dr. Roland Czada.

- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -
V.l.: Prof. Dr. Ulrich Schneckener, Dr. Christiane Fröhlich und
Prof. Dr. Arnulf von Scheliha.

Erste Friedensgastprofessorin im Sommersemester 2010 war Prof. Dr. Dr. h.c. Eveline Goodman-Thau (Jerusalem/Israel). Ihr Wirken war dem Thema „Friede zwischen den Religionen“ gewidmet.

Friedensgastprofessor im Sommersemester 2011 war Prof. Dr. Neville Alexander (Kapstadt/Republik Südafrika). Er widmete sich den Themen „Friede und Sprachen“ und „Ethik und Politik in Transformationsgesellschaften“.

Die Friedensgastprofessur im Jahr 2012 bearbeitet das Thema „Kooperation oder Konflikte um Ressourcen?“. Aus diesem Anlass werden im Sommersemester Forscher aus unterschiedlichen Fachgebieten zu Kurzaufenthalten in Osnabrück sein. Der residente Teil der Friedensgastprofessur ist durch Dr. Christiane Fröhlich vertreten, die als Fellow am Zentrum für Demokratie- und Friedensforschung arbeitet.

Wissenschaftlicher Koordinator des Programms „Gastprofessur für Frieden und Globale Gerechtigkeit“ ist Prof. Dr. Arnulf von Scheliha.